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HÄUFIGE FRAGEN

Ihre häufigsten Fragen zum Thema „Pleuraempyem“

 
1. Was ist ein Pleuraempyem?   
  
Ein Pleuraempyem ist eine Ansammlung von Eiter in der Pleurahöhle, dem schmalen Spalt zwischen Rippfell und Lunge. Es ist quasi ein eitrig gewordener Pleuraerguss.   
  
 
2. Worin liegt die Ursache?   
  
Ursache sind immer bakterielle Infektionen, egal in welchem Körperteil sie auftreten. Mit Abstand die häufigste Ursache ist eine Lungenentzündung. Sie führt zu einem Pleuraerguss. Bakterien aus der Lungenentzündung wandern dann in den Erguss und lassen ihn zu Eiter werden.   
  
Aber auch durch eine Operation oder eine Stichverletzung können Bakterien in den Pleuraraum gelangen.   
  
 
3. Welche Symptome treten auf?   
  
Husten, Auswurf, Fieber, Nachtschweiß, Atemnot, Schmerzen, Appetitlosigkeit, und Abgeschlagenheit sind die Hauptsymptome. Eine Antibiotikatherapie kann die Symptome am Anfang stark abmildern und verschleiern, so dass es einige Zeit dauern kann, bis ein Empyem erkannt wird.   
  
Ihr Hausarzt überweist Sie dafür mit dem so genannten „roten Schein“ an die Fachkliniken Wangen.   
  
 
4. Wie wird die Diagnose gestellt?   
  
Im normalen Röntgenbild ist das Empyem als Verschattung meist gut zu sehen. Wie groß das Empyem ist, kann am besten über ein CT-Thorax beurteilt werden. Zusammen mit Symptomen und Laborwerten kann daraus die klinische Diagnose gestellt werden.   
  
 
5. Warum sollte ein Empyem operiert werden?   
  
Ein Pleuraempyem ist eine lebensgefährliche Infektion, die ein Versagen aller Organe zur Folge haben kann. Im Gegensatz zu einer Lungenentzündung kann ein Pleuraempyem nur in Ausnahmefällen durch Antibiotikatherapie geheilt werden. Im Pleuraraum sind nämlich keine Blutgefäße, die das Antibiotikum dort hin transportieren könnten. Allenfalls ist das Antibiotikum in der Lage, die Vereiterung im Pleuraraum auf "Sparflamme" zu halten. Wird es abgesetzt, flammt die Infektion wieder auf. Auch die Zeit spielt eine Rolle, da ein Pleuraempyem in Stadien abläuft. Je länger es andauert, desto größer ist die Zerstörung, desto schwieriger die Operation und desto schlechter das Ergebnis.   
  
 
6. Wie wird operiert?   
  
Ziel der Operation ist es, dem Körper zu helfen mit der Infektion fertig zu werden. Dazu werden der Eiter und soviel infiziertes Gewebe wie möglich entfernt. Es ist natürlich nicht möglich, "alle" Bakterien zu entfernen. Es bleiben immer Millionen zurück, die der Organismus mit seiner ausgeklügelten Infektionsabwehr selbst „erledigen“ muss. Es versteht sich von selbst, dass eine gute Abwehr das besser schafft, als eine schlechte.   
  
Im "flüssigen" Stadium ist das Empyem noch mit einer Schlauchdrainage oder mit der Schlüssellochtechnik behandelbar. Im Stadium der Verschwartung muss über einen großen Schnitt das gesamte verschwartete Rippfell entfernt und die Lunge aus der Schwarte ausgelöst werden. Dies ist ein großer Eingriff der aber erstaunlicherweise meist gut vertragen wird. Oft wacht der Patient  
aus der Narkose auf und fühlt sich, trotz Narkose und OP gleich deutlich besser, weil die "Entzündungsgifte" fehlen.   
  
 
7. Wie lang ist der Klinikaufenthalt?   
  
Je nach Größe des Eingriffs dauert der postoperative Aufenthalt zwischen 7 und 10 Tagen. Sie werden als Patient aber erst entlassen, wenn sie unsere Behandlung nicht mehr brauchen.   
  
 
8. Wie geht es weiter?   
  
Wenn Sie, so zwischen dem 7. und 10. postoperativen Tag, unsere Hilfe nicht mehr brauchen entlassen wir Sie wieder in die Obhut Ihres einweisenden Arztes. Natürlich sind Sie nach dieser kurzen Zeit noch nicht wieder voll einsatzfähig. Es muss noch Blut nachgebildet werden, und Sie benötigen noch Schmerzmittel.   
  
9. Bekomme ich eine Rehabilitation?   
  
Fast alle wegen eines Empyem operierten Patienten haben Anspruch auf eine Anschlussheilbehandlung (AHB). Unsere Sozialfachkräfte kümmern sich darum.   
  
 
9. Wann wird noch einmal kontrolliert?   
  
Ca. 3 bis 4 Wochen nach der Entlassung oder nach der AHB kontrollieren wir noch einmal, ob der Verlauf so ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Da trotz guter Abwehr immer ein paar Bakterien weiter wachsen können, besteht auch immer die Gefahr, dass die Eiterung zurückkehrt, auch noch nach sechs Wochen. Wiederkehrende Appetitlosigkeit ist ein erstes Zeichen.   
  
Wenn Ihnen nach der Entlassung am Heilverlauf irgendetwas "komisch" vorkommt, sollten Sie uns anrufen. Wir sind immer für Sie da.   
  
Haben Sie noch spezielle Fragen, dann rufen Sie uns an.   
  
 
Kontakt   
  
Klinik für Thoraxchirurgie 
Fachkliniken Wangen  
Telefon Zentrale: +49 (0) 7522 797-0  
Telefon Kliniksekretariat: +49 (0) 7522 797-1320 Sekretariat  
Am liebsten natürlich tagsüber.
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