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HÄUFIGE FRAGEN

Ihre häufigsten Fragen zum Thema „Pneumothorax“

 
1. Was ist ein Pneumothorax?   
  
Der Begriff Pneumothorax („Pneu“) bezeichnet eine abnorme Luftansammlung außerhalb der Lunge, aber innerhalb des Brustkorbs. Irgendwo ist die Lunge undicht geworden. Ein winziges Löchlein genügt, damit Atemluft aus der Lunge in den Spalt zwischen Lunge und innerer Brustwand gelangen kann. Diese Luft verdrängt die Lunge und die Atmung wird schwerer. Manchmal sieht man nur einen kleinen Luftspalt im Röntgenbild und manchmal ist ein Lungenflügel komplett zusammengefallen.   
  
Mediziner unterscheiden:  
  • den "Spontanpneumothorax",  
  • den "Symptomatischen Pneumothorax" und  
  • den "Traumatischen Pneumothorax".
  
  
2. Was ist ein Spontanpneumothorax?   
  
Ein Spontanpneu ist, so gut wie nie gefährlich. Mit "Spontanpneumothorax" bezeichnet man einen Pneu, der spontan und ohne äußere Ursachen entstanden ist. Der typische Pneu-Patient ist jugendlich und schlank. Die undichte Stelle liegt meist ganz oben in der Lungenspitze. Dort kommt im Stehen wegen der Schwerkraft kaum noch Blut hin. (In der Lunge herrscht ein sehr geringer Blutdruck!) Deshalb ist dort die "Abwehr" nicht optimal, und es entstehen dort infektbedingte Narben. Fast jeder Mensch hat diese Narben. Normalerweise bemerken wir sie nicht. Warum in diesen Narbenzonen die Lunge bei dem Einen undicht wird und bei Anderen nicht, ist unbekannt.   
  
 
3. Was ist ein Symptomatischer Pneumothorax?   
  
Der Symtomatische Pneumothorax ist selten. Auch (chronische) Lungenkrankheiten können einen Pneu verursachen. Man spricht dann von einem "Symptomatischen" Pneumothorax". Diese Patienten sind meistens keine Jugendlichen mehr.   
  
 
4. Was ist ein Traumatischer Pneumothorax?   
  
Am schlimmsten ist ein geschlossener "Traumatischer Spannungs-Pneumothorax", bei dem die Lunge bei einem Unfall (etwa durch die Rippen) angespießt wird. Dabei entsteht durch einen Ventilmechanismus schnell ein großer Luftdruck im Brustkorb, der sofort mit einer Thoraxdrainage entlastet werden muss, damit der Patient wieder atmen kann. Der traumatische Spannungspneumothorax ist immer sehr gefährlich. Deshalb muss ein Patient sofort ins Krankenhaus.   
  
 
5. An welchen Symptomen erkenne ich den Pneumothorax?   
  
Die Leitsymptome sind Atemnot und atemabhängige Schmerzen - mehr oder weniger ausgeprägt.   
  
Ihr Hausarzt überweist Sie in diesem Fall mit dem so genannten „roten Schein“ an die Fachkliniken Wangen.   
  
 
6. Wie wird der Pneumothorax festgestellt?   
  
Aufgrund der Symptome wird der Arzt ein Röntgenbild anordnen. Auf dem normalen Röntgenbild des Brustkorbs ist die Luft außerhalb der Lunge gut zu sehen. Ein CT-Thorax - besonders beim jugendlichen Spontanpneu - ist selten nötig.   
  
 
7. Wie wird ein Pneumothorax behandelt?   
  
Ziel der Therapie ist die dauerhafte Beseitigung des Pneumothorax. Dies kann auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden. Oft genügt es, die Luft mit einer Drainage, die durch die Brustwand eingelegt wird, zu entfernen. Wenn sich die undichte Stelle spontan verschließt und/oder sich die Lunge mit dem Rippfell verklebt, reicht das aus. Bei ca. 30 Prozent der Patienten reicht das aber nicht und der Pneu kommt wieder.   
  
 
8. Wie wird operiert?   
  
"Goldstandard" in der Pneumothoraxchirurgie ist die Entfernung der undichten Stelle mit der Schlüssellochtechnik. Dabei werden über drei kleine Schnitte eine Optik und zwei Instrumente in den Brustkorb eingeführt. Mit einem Schnitt-Nahtgerät wird das undichte Gewebe als Keilresektion entfernt. Mit einer Drainage wird der kleine Eingriff beendet. Diese Technik ist zwar aufwändiger als nur eine Drainage, sie ist aber sehr sicher und beseitigt den Pneu dauerhaft und schnell in über 90 Prozent der Fälle. Viele Patienten entschließen sich daher gleich zu diesem Eingriff.   
  
 
9. Wie lang ist der Klinikaufenthalt?   
  
Bei normalem Verlauf wird der Patient meistens zwischen dem 5. und 7. postoperativen Tag entlassen. Sie werden als Patient aber erst entlassen, wenn Sie unsere Behandlung nicht mehr benötigen.   
  
 
10. Was kommt danach?   
  
Wir entlassen Sie wieder in die Obhut Ihres einweisenden Arztes. Natürlich sind Sie dann noch 3 bis 4 Wochen nicht voll einsatzfähig, und Sie benötigen noch Schmerzmittel.   
  
 
11. Wann muss ich zur Nachuntersuchung kommen?   
  
Ca. 3 bis 4 Wochen nach der Entlassung kontrollieren wir noch einmal, ob der Verlauf so ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Dazu benötigen wir ein Röntgenbild des Brustkorbs und eine Lungenfunktionsprüfung.   
  
Sollte Ihnen nach der Entlassung irgendetwas "komisch" vorkommen dürfen Sie uns gerne anrufen. Wir sind immer für Sie da. Haben Sie noch spezielle Fragen, dann rufen Sie uns an.   
  
 
Kontakt    
  
Klinik für Thoraxchirurgie 
Fachkliniken Wangen  
Telefon Zentrale: +49 (0) 7522 797-0  
Telefon Kliniksekretariat: +49 (0) 7522 797-1320
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Postfach 1264
88228 Wangen/Allgäu

Telefon +49 (0) 7522 797-0
Fax +49 (0) 7522 797-1110

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